Thinglink: Aus Bildern interaktive Elemente basteln

26. Januar 2018 /

Bilder zum Leben erwecken!? Genau das ermöglicht der Webdienst sowie App Thinglink. Damit kann man schnell und einfach Bilder oder Fotos mit weiteren Bildern, Videos, Links oder Texten anreichern und diese so in interaktive Elemente verwandeln.

Prinzipiell kann Thinglink beinahe jedes Fach bzw. jedes Thema optimal ergänzen. Hier einige Ideen und Beispiele:

  • Geographie: Landkarte > durch Klicken auf die Tags in die einzelnen Länder und Städte eintauchen.
  • Biologie: Bild eines menschlichen Körpers > durch Klicken auf die Tags zu weiteren Bildern, Filmen und Infos über die einzelnen Organe gelangen.
  • Englisch: „unemployment“ > eine aussagekräftiges Bild mit Videos, Links, Texten uvm. anreichern und so das gesamte Thema mit einem Bild präsentieren und erarbeiten.
  • Financial Literacy: Anhand eines Bildes zum FLIP (Erste Financial Life Park) gelangt man über die schwarzen Kreise zu unterschiedliche Lernhilfen, Materialien und co. zu finanzieller Bilder.

Beispiel: Financial Literacy –> visuell ansprechende und interaktive Linksammlung

Und so einfach geht’s:

Thinglink

iOS-App Thinglink

Thinglink

Android-App Thinglink

 

 

App downloaden bzw. Website aufrufen und sich (erstmalig) registrieren bzw. anmelden.

Auf „Create“ oder + klicken.

Ein Bild nach Wahl hochladen oder aus der App heraus direkt ein Foto aufnehmen.

Durch Klicken auf eine beliebige Stelle im Bild einfach einen Text, ein Video, ein Bild oder einen Link positionieren. Die Grafik und Farbe des Icons kann
thematisch verändert werden.

Dem Bild noch einen Titel hinzufügen und auf SAVE IMAGE klicken.

Erstelltes interaktives Bild mit Hilfe des Embed-Codes auf die eigene Lernplattform stellen oder den Link sofort mit anderen teilen.

Wie einfach man aus einem Bild mit Thinglink ein interaktives Element machen kann, zeigt auch dieses Video:

 

Tipps und weitere Infos:

  • Basis-Version ist kostenlos! Thinglink ist eine Freemium-Tool. Die mit Basisfunktionen ausgestattete Variante Basic Education ist kostenlos verfügbar, die Preise für andere Versionen findet man hier.
  • Public oder Unlisted: Bei der Erstellung von interaktiven Bildern kann man zwischen den Optionen Public und Unlisted wählen. Daher gibt es auch bereits viele bestehende interaktive Bilder – dazu einfach auf „Explore“ klicken. Die meisten sind in englischer Sprache, aber auch in vielen anderen Sprachen sind einige tolle Thinglinks zu finden.
  • Weiterbearbeiten von öffentlichen Projekten: Das Weiterbearbeiten von anderen öffentlichen Projekten ist – ganz im Sinne der OER – möglich, wenn dies der/die Autor_in erlaubt.

 

Weitere Tutorials zum Einstieg gibt es hier:

  • „Using ThingLink in the Classroom“ von techgeeks83 (Englisch): kurzes Videotutorial
  • „ThingLink Tutorial and How to Use in Classroom“ von Jeremy Johnston (Englisch): Tutorial mit anschließenden Tipps für den Einsatz im Unterricht.

 

Quelle: Titelbild: Thinglink-Bilder

 

Verfasst von
Stefan Schmid ist ausgebildete Lehrkraft im Fachbereich Information und Kommunikation und Mitbegründer der Initiative Flipped Classroom Austria. Als Hochschullehrkraft und Vortragender beschäftigt er sich mit eDidaktik, eLearning sowie Financial literacy an unterschiedlichen Hochschulen sowie für Banken, NPOs, Kammern sowie in der Lehrkräftefortbildung.

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