Mit Sicherheit im Internet unterwegs

15. Februar 2016 /
Kids Blog: Mit Sicherheit im Internet unterwegs; https://www.sicherdigital.de/infos-fuer-jugendliche/sicher-im-internet-unterwegs-jugendlicheDu willst eine Runde surfen oder Infos recherchieren? Dann sollten Dein Browser und Deine Software-Programme auf dem neuesten Stand sein. Gib Viren, Trojanern und anderen ungebetenen Besuchern keine Chance. Achte auch darauf, möglichst wenig Spuren im Internet zu hinterlassen.

Um sicher im Internet zu surfen, benötigt man keinen Führerschein – doch einige potenzielle Gefahrenherde solltest Du immer im Blick haben:

1. BROWSER AKTUALISIEREN IST ERSTE PFLICHT BEIM SURFEN

Veraltete Software erhöht die Risiken im Internet beträchtlich. Achte daher darauf, dass das Betriebssystem Deines Rechners und die darauf installierten Softwareprogramme wie Virenschutz und Firewall regelmäßig mit automatischenUpdates versorgt werden. Das gilt beim Surfen in ganz besonderem Maße für Deinen Browser und die darauf laufenden Add-ons und Plug-ins wie Flash.

Im sicherdigital.de-Beitrag Sicher im Internet mit den richtigen Browser-Einstellungen hilft Dir dabei, Deinen Browser zu aktualisieren und sicher zu machen.

2. HINTERLASSE KEINE UNNÖTIGEN SPUREN IM NETZ

Denk daran, dass Du in der Regel nicht allein und unbeobachtet surfst. Viele Betreiber von Webseiten zeichnen das Verhalten ihrer Besucher mithilfe von Cookies auf und speichern diese Minidateien auf deren Rechnern ab. Mit Profilen, die mithilfe von Cookies gewonnen werden, wird ein schwunghafter Handel getrieben. Darüber hinaus registriert Dein Browser alle von Dir besuchten Webseiten und legt einen Verlaufbeziehungsweise eine Chronik darüber an. Auch diese Daten sollten nicht in die falschen Hände gelangen.

Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Browser einstellen musst, um unerwünschte Cookies loszuwerden und Ihre Surfhistorie zu leeren. Außerdem erklären wir Dir, worauf Du beim Umgang mit dem „Like-Button“ achten solltest.

3. NIMM DICH VOR SCHÄDLINGEN IN ACHT

Viren, Würmer, Trojaner, Phishing, Keylogger, Botnetze – die Liste ist lang und wird jeden Tag länger. An jeder Ecke des Internets lauern Kreationen aus der digitalen Hexenküche der Cyberkriminellen. Sei beim Surfen immer wachsam, um Dir keine Schadsoftware einzufangen.

Wir zeigen Dir, welche unterschiedlichen Formen von Schädlingen es gibt, woran Du sie erkennst und wie Du Dich gegen die Angreifer zur Wehr setzen kannst.

4. SURFE INKOGNITO

Wenn Du im Netz anonym unterwegs sein willst, solltest Du einen Blick auf Proxy-Server, wie sie etwa das Tor-Netzwerk anbietet, und VPN-Dienste werfen. Beide halten die IP-Adresse Deines Computers – sozusagen Deine digitale „Hausanschrift“ – und andere persönliche Daten beim Surfen verborgen. Und noch ein Tipp: „Suchen“ muss nicht „googeln“ heißen. Es gibt auch alternative Metasuchmaschinen, die keine Informationen über ihre Nutzer speichern – und sogar den anonymen Zugang zu Webseiten ermöglichen, ohne dass Du auf Deinem Rechner einen Proxy-Dienst einrichten musst.

Wir zeigen Dir, wie Du mithilfe von Proxy-Diensten oder VPN-Anbietern im Schutz der Anonymität surfen und eine alternative Metasuchmaschine nutzen kannst.

Der Original-Beitrag stammt von sicherdigital.de.

Verfasst von
Sie ist Jugendschutzbeauftragte von T-Mobile und verantwortet den gesamten Kids Blog.

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