Medienkompetenz heißt heute vor allem digitale Kompetenz: Medienkompetenz-BINGO

04. Januar 2019 /

Recherchieren, Twitter-News verfolgen, Blogs suchen, in Facebook-Gruppen stöbern bringt immer wieder neue Ideen an das Tageslicht – so auch ein Medienkompetenz-BINGO. Sie alle werden dieses Spiel kennen.

Wikipedia schreibt zur Geschichte: „Der Spielname Bingo wurde 1929 von dem Amerikaner Edwin Lowe eingeführt. Er hatte auf einem Jahrmarkt in Georgia eine Gruppe von spanischen Spielern beobachtet, die die gezogenen Zahlen mit getrockneten Bohnen abdeckten und bei Gewinn „Beano“ riefen. Als Edwin Lowe seine ersten Beano-Runden in New York veranstaltete, rief eine Gewinnerin im Eifer des Gefechtes „Bingo“. Diesen Namen fand Lowe besser, und so blieb es dabei. Für einen Dollar pro Jahr durften andere das Spiel selbst nutzen, allerdings unter der Auflage, es Bingo zu nennen.“

Nun hat der Blog „Sonnige Einsichten ins Lehrerleben“ ein sogenanntes Medienkompetenz-Bingo nach dem Medien-Kompetenzraster aus Nordrhein-Westfalen (NRW) für die Fortbildung von PädagogInnen entwickelt.

Medienkompetenz-BINGO

Medienkompetenz heißt heute vor allem digitale Kompetenz. Nach der neueren EU-Diktion wird der Begriff Digital Competence (digitale Kompetenz) in den Mittelpunkt gestellt. Mit der allgemeinen Bezeichnung „digital“ werden Wortkombinationen mit Computer, Internet, IKT vermieden, die die angestrebten Inhalte zu eng fassen. Ähnliches gilt auch für den Kompetenzbegriff, der gegenüber Fertigkeiten  (Skills) und der auf kulturelle Grundkenntnisse breiter gefasst ist. Digital Competence stellt in der heutigen Wissensgesellschaft eine der Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben oder Rechnen dar, geht allerdings über ein allgemeines Basiswissen, wie es durch Digital Literacy gefasst wird, weit hinaus.

Bingo

  • Link zum Medienkompetenz-Arbeitsblatt. Das Muster kann auch für andere digitale Themen – z.B. Safer Internet – verwendet werden.

Den PädagogInnen steht zusätzlich noch ein Padlet zur Verfügung, in das sie ihre eigenen Erfahrungen eintragen und somit teilen können. Der Blick über den österreichischen ‚Bildungszaun‘ macht Sinn, da nur so Wissensaustausch und Wissenstransfer ermöglicht wird.

Medienkompetenz Bingo

 

  • Link zu „Grundsätzen und Standards für die Informatik in der Schule – Bildungsstandards Informatik“ für Deutschland  als Download.

Medienkompetenzraster in Österreich

  • Wenn Sie die Medien-Kompetenzen mit Österreich vergleichen wollen, dann verlinken Sie sich mit der „Digitalen Grundbildung“  und mit „digi.komp“ (digi.komp 4, 8, 12, PädagogInnen)
  • Das digi.komp4-Kompetenzmodell  für Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft, Informatiksysteme, Anwendungen und Konzepte.

 

Bild- und Quellnachweis:

  • Sonnige Einsichten ins Lehrerleben (Link vom 2.12.2018), CC BY 4.0 Lizenz (Erklärung)
  • Foto Credit CCO via Pixbay
Verfasst von
Paul Kral ist Projektleiter von Connected Kids und ist maßgeblich am Erfolg der T-Mobile-Initiative beteiligt.

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