Biennale 2017: HelloRoboKids im MAK

29. September 2017 /

Digital kompetente Klassen präsentierten bei HelloRoboKids im Rahmen der Biennale 2017 im MAK ihr digitales Knowhow – Coding.

Die digitale vernetzte Welt trifft voll auf die Lebenswelt der Schüler/innen und somit auch auf den Unterricht, auf das Lernen im Klassenzimmer. Damit Schüler/innen sich in dieser digital vernetzten Welt zurechtfinden, ist bereits in der Volksschule anzubahnen. Beat Döbeli (Autor von Mehr als 0 und 1, Keynotespeaker 2017) sieht hier ein gleichseitiges Dreieck, dessen Seiten technologische, gesellschaftlich-kulturelle und anwendungsbezogene Aspekte sind.

HelloRoboKidsHelloRoboKids

Die Ausstellung „Hello, Robot.“ – Design zwischen Mensch und Maschine zeigt, wie teils lautlos und unsichtbar die Robotik, angetrieben von der Digitalen Moderne, bereits weite Teile unseres Lebens- und Arbeitsalltags grundlegend verändert. Die Beziehung des Menschen zu neuen Technologien ist dabei oft ambivalent. Fünf Wiener Schulen erweitern diese Ausstellung im MAK zu den Chancen und Herausforderungen rund um Robotik durch ihre Präsentationen, Anwendungen, Offenlegung der Lernprozesse und spielerischen Outputs.

Sie treffen damit die Zielsetzungen des BMB, die für die Volksschule und Mittelstufe die Medienbildung sowie der spielerische Umgang mit Technik und Problemlösung in den Vordergrund. Stellen. Alle Schüler/innen sollen nach Abschluss der Volksschule über erste digitale Grundkompetenzen und einen Einblick in Coding bekommen.

HelloRoboKids werden in der Schule keine Programmier/innen

Den Denkprozess des „Codings“ zu vermitteln sollte so früh wie möglich stattfinden. Programmieren können ist mehr als nur eine Fähigkeit, die Menschen in der IT-Branche brauchen. So geht es um „Problemlösungsorientiertes Denken“, um zu verstehen, wie Dinge zusammenhängen, wie Systeme funktionieren und wie man Ideen umsetzten kann. Diese Fähigkeiten werden fast in jedem Berufsfeld erforderlich sein.

Die Präsentationen der 5 Schulen haben den Besucher/innen des MAK gezeigt, wie Pädagog/innen die Schüler/innen an Coding herangeführt, ihnen die Berührungsängste genommen und ihre natürliche Neugier geweckt haben. Diese Themen wurden angesprochen:

  • Einblick in das ‚Denken Lernen Probleme Lösen‘ (Projekt des BMB),
  • Sachunterricht mit Lego Education
  • MadebyKids – Design Thinking, Coding und Making in der Volkschule
  • Story Telling mit Dash&Dot
  • Minecraft als Lernwelt für Mathematik

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Das waren die teilnehmenden Schulen und ihre Inputs

  • VS 1230, Prückelmayrgasse 6, Die Schultasche der Zukunft
  • VS 1220, Markomannenstraße 9, Entdeckungsreise auf fernen Planeten (Lego Education)
  • NMS 1220, Konstanziagasse 50, Steuerung von zwei Robotern (Dash and Dot) mittels Tablets durch Programmierbausteine
  • NMS 1180, Schopenhauerstraße 72, Story Telling mit Dash&Dot – Eine Geschichte entsteht im Dialog von Mensch und Roboter
  • NMS 1210, Kinzerplatz 9, Minecraft als Lernwelt für Mathematik

 

 

Verfasst von
Paul Kral ist Projektleiter von Connected Kids und ist maßgeblich am Erfolg der T-Mobile-Initiative beteiligt.

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