Den digitalen Gap im Klassenzimmer schließen

07. Dezember 2018 /

Gelingt es Connected Kids, den digitalen Gap im Klassenzimmer zu schließen? Schule lebt von kindlich wissbegieriger Neugier. Download als PDF, 3 Bilder je Seite

Schule erlebt

  • eine veränderte Sozialisation,
  • Automatisierung, wo immer es möglich ist,
  • wird internationaler durch Social Media-Tools im Unterricht,
  • erlebt eine Informationsflut,
  • erfährt auch negative Auswirkungen des Internets, …

… steht dabei in der Kritik

  • doch eher der Kreidetafel statt dem Browser folgen,
  • kann bei mangelnder digitaler Ausstattung oder Smartphoneverbot nicht auf die Bibliothek in der Hosentasche,
  • oder auf Apps zur Individualisierung zurückgreifen, …

 

Den digitalen Gap schließen durch die überzeugende Formel: analog + digitale | oder sowohl-als-auch

Auch in einer digitalen Welt bleiben grundlegende Ziele – Lesen, Schreiben und Mathematik sowie naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen schulischer Bildung, Kreativität, Sprachen, Musik und Sport – erhalten. Dies wird ergänzt durch einen kompetenten Umgang (digitalen Gap schließen) mit digitalen Technologien und Medien, den informatischen Grundkompetenzen. Digital Literacy. Lifelong Learning.

digitalen Gap

Das Smartphone ist die große Herausforderung für mündige Menschen

  • Zeitdiebstahl oder menschliches Kulturschaffen ermöglichen?
  • Ablehnungshaltung wegen Schnelllebigkeit, Oberflächlichkeit (wie einst bei Radio und TV) oder Kulturspender?
  • Lesen heißt noch lange nicht: Etwas Gescheites lesen. Smartphonenutzung heißt noch lange nicht: Sucht und Verblödung.

 

Tablets und Smartphones – schon aber …

… es geht etwas verloren, es ist zu früh, sind falsche Anreize, macht dumm, zu wenig Bewegung, schadet den Augen, Multitasking führt zu Konzentrationsdefiziten, macht süchtig, sehen sich Pornos an, …

… es lohnt sich nicht, bisher ging es auch ohne, kein didaktischer Mehrwert, finanzieller Bedarf, Zeitaufwand zu groß, SchülerInnen noch nicht reif dafür, es kommt nur auf die PädagogInnen an, …

… es geht nicht, weil PädagogInnen nicht ausgebildet, nicht genügend Studien, zu teuer, das Schulsystem sich nicht ändert, nicht alle Eltern das leisten können, die Devices schnell veraltern, zu viel Verwaltungsaufwand, …

   Viele Argumente, die oft nur an der Oberfläche diskutiert werden. So wird es nicht einfacher, den digitalen Gap zu schließen. Lesen Sie Auszüge aus meinem Vortrag anlässlich der Interpädagogica 2018 in Graz. Download als PDF, 3 Bilder je Seite

 

Eine Magna Charta des Internets: ein Gesetz gegen die Missstände des WWW

Ein kritischer Ansatz von Berners-Lee (Erfinder des WWW): „Das Netz von heute hat keine digitale Zukunft mehr.“

digitalen Gap

„Viele Jahre lang herrschte das Gefühl, dass die wunderbaren Dinge im Internet dominieren würden, und wir hätten eine Welt mit weniger Konflikten, mehr Verständnis, mehr und besserer Wissenschaft und guter Demokratie.“ (Link)

Bildnachweis:

Foto Credit CCO via Pixabay, Wikipedia, Fotos by Paul Kral

Verfasst von
Paul Kral ist Projektleiter von Connected Kids und ist maßgeblich am Erfolg der T-Mobile-Initiative beteiligt.

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