Projektvorstellung: “Inklusion mit iPads”

10. April 2015 /

St._David's_Technology_--_iPad_InitiativeInklusion mit iPads“ ist ein Projekt aus Deutschland, bei dem Volksschulen und Föderschulen iPad-Klassensätze für Medienprojekte und Unterrichtsvorhaben einsetzen. Seit Beginn des Schuljahres 2014/2015 werden an fünf inklusiv arbeitenden Grundschulen und zwei Förderschulen in Wiesbaden iPads im Unterricht eingesetzt.

Behinderten Schülern ermöglicht „Inklusion mit iPads„, Kommunikation zu unterstützen, motorische Beeinträchtigungen zu kompensieren oder Einschränkungen abzumildern. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf können im Unterricht leichter integriert werden und auch für Klassen mit hohem Migrationsanteil eröffnet das iPad neue Wege.

Zu Beginn des Projektes wurden die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer selbst geschult. Sie erhielten Einführungen in die Gerätebedienung, machten sich mit Beispielen für den Einsatz der iPads in Unterrichtsprojekten vertraut und erprobten verschiedene Projekte.

iPads wurden ausgewählt da sie sich nicht nur als besonders benutzerfreundlich zeigten, sondern auch schon auf Betriebssystemebene eine Vielzahl von Hilfen für die Arbeit in inklusiven Klassen mitbringen. Beispielsweise die Sprachführung, die es auch Blinden und Sehbehinderten erlaubt, die Geräte zu nutzen. Zusätzlich kann via Bluetooth eine Braille-Zeile angeschlossen werden. Außerdem existiert eine breites Angebot an spezialisierten Inklusion-Apps und viel Erfahrung auf Anwenderseite damit.

Die iPads werden auch mit einer Kombination aus Beamer, Apple TV und weißer Tafel genutzt. Die Schülerinnen und Schüler können sich mit den iPads über den Sender/Empfänger von Apple kabellos mit dem Beamer verbinden und so ihre Arbeitsergebnisse präsentieren und mit der Klasse diskutieren.

Das Projekt baut auf einem wissenschaftlich begleitete Tablet-Projekt an vier weiterführenden Schulen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden auf. Der Medienpädagoge Prof. Dr. Stefan Aufenanger vom Institut für Erziehungswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz begleitete dieses Projekt und fasst die Ergebnisse im Bericht der Begleitforschung zusammen:

„Der Mehrwert der Tablets für den schulischen Unterricht hat sich an vielen Stellen gezeigt. Die Zufriedenheit der Lehrpersonen und die mit dem Einsatz verbundenen Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht durch die Mobilität der Geräte und pädagogischen Apps sind als wichtiger Mehrwert anzusehen“.

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2 Kommentare

  • Ich bin im Vorstand des Elternvereins der Volksschule Zeltgasse (8.Bezirk) und dort für das Thema Internet verantwortlich. Gemeinsam mit dem neuen Direktor wollen wir das Thema Medien- bzw.kompetenz in der Schule weitertreiben. In der Vergangenheit haben wir dazu immer wieder mit Saferinternet zusammengearbeitet. Falls t-mobile noch eine motivierte uns interessierte Schule für das Programm Conccectid Kids sucht, würde ich gerne in Kontakt treten.
    MfG
    Alois Schrems

    • Barbara Holzbauer says:

      Lieber Herr Schrems, vielen Dank für die „Bewerbung“. Ich gebe Ihre Anfrage an den Projektverantwortlichen Paul Kral weiter und er wird sie in die Bewerberliste aufnehmen. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass die VS Zeltgasse bei der nächsten Runde dabei sein wird. LG, Barbara Holzbauer