Mit „Unternehmen für Familien“ auf dem Weg zum familienfreundlichsten Land Europas

12. März 2015 /
Auf dem Weg zum familienfreundlichsten Land Europas ruft das BMFJ das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ ins Leben und lädt Österreichs Unternehmen und Gemeinden ein, aktiv als Partner das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ zu unterstützen und einen familienfreundlichen Arbeits- und Lebensraum im eigenen Wirkungsbereich zu schaffen.

Auf dem Weg zum familienfreundlichsten Land Europas ruft das BMFJ das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ ins Leben.

Die Geburtenrate in Österreich liegt mit 1,4 Kindern im internationalen Vergleich im hinteren Drittel. Familien stehen zunehmend unter Druck, immer weniger verlassen sich auf nur ein Familieneinkommen und die Verpflichtungen in der Arbeitswelt mit mehr Tempo, mehr Flexibilität und Mobilität steigen. Das Bundesministerium für Familie und Jugend (BMFJ) ruft daher mit heutigem Tag die Initiative „Unternehmen für Familien“ ins Leben. Grundlage der Initiative ist ein gemeinsames Bekenntnis familienfreundlicher Unternehmen, Sozialpartner und Interessenvertretungen zu Familie und ihrem bedeutenden Stellenwert für unsere Gesellschaft. Ebenfalls ist sie Ausdruck der Verantwortung für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld. T-Mobile ist Best Practice in Österreich und engagiert sich hierzu als Partner.

Kern der Initiative: Online-Plattform zu Vernetzung, Austausch, Best Practices, Wissenstransfer
Mit dem Beitritt zum Netzwerk „Unternehmen für Familien“ bekennen sich Unternehmen und Gemeinden dazu, einen aktiven Beitrag für mehr Familienfreundlichkeit im eigenen Verantwortungsbereich zu leisten sowie Vorbild und Ansporn für andere zu sein. Die neue Online-Plattform des Netzwerks, www.unternehmen-fuer-familien.at, bietet Wissenswertes rund um das Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen und Gemeinden, präsentiert vorbildliche Initiativen und Maßnahmen sowie Erfahrungsberichte von Unternehmen und Gemeinden und dient der Vernetzung untereinander. „Unternehmen für Familien“ setzt sich dafür ein, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen Österreichs zu machen. Informationsveranstaltungen, Kommunikationsplattformen, begleitende nationale und internationale Studien etc. werden das Maßnahmenportfolio abrunden.

Das Ziel der Initiative ist klar definiert – deutliche Akzentsetzung für den Nutzen von Familienfreundlichkeit in der öffentlichen Diskussion. Viele Unternehmen und Gemeinden sind heute schon beispielgebend bei ihren familienfreundlichen Maßnahmen. Durch diese „Best Practices“ – wie familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Home-Office-Angebote oder Betreuungseinrichtungen im Betrieb, nationale und internationale Studien,  Vernetzung und Austausch soll es zu einer gesteigerten Wahrnehmung des Themas bei EntscheidungsträgerInnen in Unternehmen und Gemeinden kommen. In weiterer Folge sollen immer mehr familienfreundliche Maßnahmen umgesetzt werden, indem Unternehmen „voneinander“ lernen, und bewährte Projekte übernehmen können. Gleichzeitig sollen durch das Projekt Väter und Mütter und jene, die den Wunsch nach Familie haben, darin bestärkt werden, dass Vereinbarkeit eine Selbstverständlichkeit ist. Neben mehr Familienfreundlichkeit für die MitarbeiterInnen eines Unternehmens geht es natürlich auch um mehr Familienfreundlichkeit für die KundInnen der Unternehmen – etwa durch die Einführung von sogenannten „Family Lanes“ im Handel.

Bekenntnis von T-Mobile
T-Mobile CEO Andreas Bierwirth hat auch ein Commitment abgegben und unterstützt die Initiative. „In unserem Unternehmen liegt das Durchschnittsalter bei 35 Jahren und wenn wir unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten wollen, müssen wir uns diesem Thema annehmen. Und das tun wir gerne. Familienfreundlich denken heißt aber auch, dies bei der Entwicklung unserer Produkte zu tun. Darum haben wir das Produkt Kinderschutz herausgebracht, das Eltern dabei unterstützt, Kinder vor möglichen Gefahren im Internet zu schützen.“ T-Mobile zählt bereits seit Jahren zu den Großunternehmen in Österreich, die mit nachhaltigen Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich machen: Mobile Working, flexibles Gleitzeitmodell, Teilzeitregelungen, ein Betriebskindergarten mit ausgedehnten Öffnungszeiten sowie Betreuung an schulautonomen Tagen. Das mehrfach ausgezeichnete Programm „Stay in Contact“ ermöglicht karenzierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben, um einen bestmöglichen Wiedereinstieg zu gewährleisten. Bei privaten Belastungssituationen oder bei schwierigen Erziehungsfragen steht der Partner „Consentiv“ für anonyme und kostenlose Beratung zu Verfügung. Zudem gibt es eine Kooperation mit betreut.at, wo T-Mobile MitarbeiterInnen kostenlos  nach Angeboten der Kinderbetreuung, Haushaltshilfen, Tiersitter, Nachhilfe etc. suchen und auch Inserate aufgeben können.

Verfasst von
Sie ist Jugendschutzbeauftragte von T-Mobile und verantwortet den gesamten Kids Blog.

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