6 Möglichkeiten um Online-Inhalte zu testen

22. Januar 2016 /

testenOft werden Inhalte in Online-Plattformen wie Moodle oder LMS gestellt, ohne zu testen ob sie für die Benutzer geeignet sind. In diesem Beitrag werden sechs Möglichkeiten vorgestellt um diese Online-Inhalte zu testen.

Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung für Online-Inhalte gliedert sich in die folgenden zwei Bereiche:

  • Inhalte testen: Werden die Inhalte wie gewünscht dargestellt?
  • Funktionalitäten testen: Können die Teilnehmer die gewünschten Aktivitäten durchführen?

Konkret beinhaltet das:

1. Verschiedene Gerätetypen testen
Die Online-Inhalte sollten mit verschiedenen Typen von Geräten getestet werden. Beispielsweise Laptops, Tablets und Smartphones. Für einen umfangreichen Test ist eine Software wie Browser Stack optimal. Damit kann die Darstellung auf verschiedenen Geräten “virtuell” getestet werden. Wenn die Teilnehmer die Inhalte auch auf einem Touchscreen bedienen sollen, ist ein manueller Test mit einem Touchscreen jedoch immer sinnvoll.

2. Mehrere Browser testen
Die Inhalte können in verschiedenen Browsern unterschiedlich dargestellt werden, z.B. in Chrome, Firefox und Safari für Android, iOs und Windows auf Smartphones, Tablets und PCs. Tests mit verschiedenen Browsern sind daher immer sinnvoll. Diese Tests können auch virtuell mit Software zum Testen wie Browser Stack durchgeführt werden.

3. Stresstests
Mit Stresstests wird getestet ab welcher Belastung die Inhalte oder der Kurs zusammenbrechen und nicht mehr verfügbar sind. Das kann passieren wenn gleichzeitig zu viele Zugriffe erfolgen. Diese Stresstests stehen von verschiedenen Anbietern zur Verfügung und sind vor allem für frei verfügbare Inhalte mit vielen Zugriffen notwendig.

Benutzerfreundlichkeit

Zusätzlich zur Qualitätssicherung sollte erhoben werden ob die Benutzerfreundlichkeit der Inhalte für die Teilnehmer ausreichend ist. Zuerst wird dabei überprüft ob die ursprünglich definierten Inhalte und Funktionen auch implementiert wurden. Zusätzlich wird überprüft was die Benutzer mit den Online-Inhalten machen. Beispielsweise:

  • 4. Erster Eindruck: Ist auf der Einstiegsseite (und allen anderen Seiten) klar, was die Teilnehmer tun sollen?
  • 5. Navigation: Ist die grafische Darstellung intuitiv? Können die Teilnehmer finden, was sie suchen?
  • 6. Funktionalitäten: Finden die Benutzer alle Funktionalitäten und können sie sie benutzen?

Wenn diese sechs Möglichkeiten zum Testen von Online-Inhalten genutzt werden, sollten alle Teilnehmer eines Kurses auf verschiedenen Geräten in verschiedenen Browsern und Betriebssystemen eine funktionsfähige Ansicht mit benutzerfreundlichen Inhalten erhalten.

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